Leistungen

Facility Management

Das Wiebe-Leistungsspektrum „ Gebäudemanagement“ umfasst sowohl die technische Übernahme als auch infrastrukturelle und kaufmännische Aufgaben und geht damit weit über die bloße Instandhaltung der Gebäudeeinrichtung hinaus.

Durch koordinierte Abwicklung von Prozessen sowie hohe Qualität in der Betreuung wird der Wert von Gebäuden und Anlagen langfristig erhalten. Zum Anderen wird die dauerhafte Verfügbarkeit der Anlage wird durch Wartung und Instandsetzung der baulichen und technischen Anlagen gesichert.

Technische Leistungen:

  • Gebäudeautomation
  • Heizung, Sanitär, Lüftung und Klima
  • Photovoltaik
  • Regenwassernutzungsanlage
  • Solaranlage und Blockheizkraftwerk
  • Einbruchmelde- und Brandmeldeanlage
  • Evakuierungstechnik und Sicherheitsbeleuchtung
  • Motorische Türantriebe und Feststellanlagen
  • Fest installierte Sportgeräte
  • Rauch- und Wärmeabzugsanlage
  • Aufzugsanlage
  • Sportplatzanlagen und Außenspielgeräte

Infrastrukturelle Dienstbarkeit:

  • Hausmeisterdienste
  • Schließdienste
  • Unterhaltsreinigungsdienstleistungen (einschließlich der Glas- und Fassadenreinigung)
  • Pflege und Reinigung der Außenanlagen
  • Winterdienst

 

 

Ausgewählte Referenzen

Schule in Henstedt-Ulzburg

25 Jahre Betrieb/Facility Management Schule in Henstedt-Ulzburg

Das Gebäudemanagement für die Liegenschaft in Ulzburg-Süd in der Abschiedskoppel 6–8 wird für einen Zeitrahmen von 25 Jahren nach erfolgreicher schlüsselfertiger Erstellung durch die Firma Wiebe betrieben. Der Leistungsumfang beinhaltet das komplette Gebäudemanagement vom technischen, über das kaufmännische bis hin zum infrastrukturellen Gebäudemanagement. Zu den Betreiberverantwortungen des technischen Gebäudemanagements gehören die Wartung und Instandsetzung sämtlicher technischer und baulicher Anlagen.

Im Rahmen höchster Qualitätsansprüche werden die genannten Bauteile gewissenhaft nach den Vorgaben der Hersteller und den allgemeinen gesetzlichen Regelwerken nach festgelegten Wartungs- und Inspektionsintervallen überprüft. In Anbetracht der sehr hohen Anforderungen an Reaktions- und Behebungszeiten bei Störungen, in z.B. Prioritätsstufe A von maximal 90 Minuten, sowie der Gegebenheit, dass dieses Schulbauprojekt ein Pilotprojekt hinsichtlich erste Passivhausschule in Schleswig-Holstein ist, hat sich die H. F. Wiebe GmbH & Co. KG für die Präventiv- und Inspektionsstrategie entschieden. Mit dieser Strategie gewährleistet sie dem Nutzer eine minimale Störanfälligkeit der Anlage.

Die Intension dieses Facility Managements ist eine maximale Werthaltigkeit des Gebäudes und seiner Einrichtungen unter Beachtung einer ökonomischen Sichtweise.

Der Grundstein für die immer bedeutungsvoller werdende Nutzungsphase wird bereits in der Planungsphase gelegt, da zu diesem Gebäudelebenszyklusstadium die Beeinflussbarkeit der anfallenden Gebäudeinstandhaltungskosten für die Nutzungsphase am Größten ist.

Darüber hinaus wurde projektbegleitend eine direkte Kommunikation zwischen der Bauleitung bei der Erstellung des Gebäudes und seiner Anlagen und dem späteren Gebäudemanagement geführt, um die Gedanken und Überlegungen an eine Optimierung der Bewirtschaftungskosten in die Tat umzusetzen. Als wesentliche Aspekte standen mögliche Langlebigkeit, geringe Wartungsaufwendungen sowie minimaler Verschleißanteil bei der Wahl der zu verwendeten Bauteile und Baustoffe in der Ausführung im Vordergrund. Denn bei Beachtung dieser Komplexität in Anbetracht einer beauftragten Bewirtschaftungszeit von 25 Jahren sind diese Gedanken von unerlässlicher Relevanz. Schließlich ist dies mit eine der besten Investitionen für die Zukunft.

Ergänzend zu den Instandhaltungsmaßnahmen für Gebäude, Außenanlagen und Gebäudetechnik umfasst das beauftragte Leistungspaket auch die Instandhaltung der gesamten Einrichtung von Schultischen über Stühle, Schränke, küchentechnische Ausstattungen, losen und fest verbauten Spiel- und Sportgeräte sowie last but not least auch die zur Verfügung gestellten digitalen Kopiergeräte. Abgerundet wird das technische Gebäudemanagement durch die vertraglich vereinbarten Schönheitsreparaturen, wie beispielsweise Malerarbeiten an Wand und Decke.

Aufgrund der direkten Kundenkontakte ist uns auch hier eine hohe Kundenzufriedenheit sehr wichtig. Im Rahmen von monatlichen Begehungen und Abstimmungen mit dem Nutzer und Auftraggeber vor Ort werden im Zuge der Prozessverbesserungen auch Fragebögen bzgl. der Zufriedenheit diverser Dienstleistungen hinterfragt. Diese Rückmeldungen werden von Wiebe´s FM-Abteilung sehr intensiv analysiert, um Rückschlüsse auf weitere strategische und operative Ausrichtung des Kerngeschäftes zu ziehen. Als EDV-technische Unterstützung für sämtliche operative und strategische Ausführung des Gebäudemanagements kommt das CAFM-System aus dem Hause speedikonFM mit dem Modul Helpdesk zum Einsatz. Diese gezielt eingesetzte Software bietet selbstverständlich auch dem Nutzer die Möglichkeit Stör- und Beschwerdemeldungen über eine rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahre bereitgestellte Internetplattform abzugeben. Dieses EDV-gestützte System gewährleistet die substantielle Nachverfolgung von Meldungen jeglicher Art.

Durch die erfolgreiche Einbindung dieses CAFM-Systems ist auch ein großer Schritt in Richtung Qualitätssicherung und Optimierung getan. Schließlich lassen sich die Teilprozesse schneller und transparenter bearbeiten, was Nutzer und Betreiber zugute kommt.

Größe der Baumaßnahme: Neubau der Schule und 1-Feld-Sporthalle im Passivhausstandard,
ca. 15.200 m3
Architektenleistungen: Architekturbüro Mrotzkowski
Schlagbaumweg 24
26131 Oldenburg
Bauzeit: Oktober 2007 bis Oktober 2008
Betrieb: bis 2033
Auftraggeber: Gemeinde Henstedt-Ulzburg
Rathausplatz 1
24558 Henstedt-Ulzburg
Auftragsvolumen: EUR 6,9 Mio. netto

 

 

Haupt- und Reaschule Achim

Neubau Haupt- und Realschule Achim

Die Stadt Achim hat den Neubau der Hauptschule als Ganztagsschule und die Erweiterung der Realschule im Rahmen eines PPP-Modells an H. F. Wiebe vergeben.

H. F. Wiebe erbringt zusätzlich auch die Finanzierung sowie Leistungen zur Bauunterhaltung der Gebäude über einen Zeitraum von 25 Jahren. Die Auswahl des privaten Partners erfolgte über ein europaweites Ausschreibungssverfahren gemäß VOB/A als Verhandlungsverfahren. Aus dem Bewerberpool von 15 Bewerbern konnte ein Bieterkreis von sieben Unternehmen generiert werden, aus dem das wirtschaftlichste Angebot ausgewählt wurde.

Es wurden Einsparungen von ca. 18,4 Prozent der Investitionskosten, d. h. ca. 2,2 Mio. Euro gegenüber der konventionellen Beschaffungsvariante, erreicht. Das Projekt erhält Förderungen aus dem Ganztagsschulprogramm des Bundes sowie aus der Schulbaukasse des Landkreises.

Auftraggeber: Stadt Achim
Unsere Leistung: Neubau Schule – inklusive Planungs- und Finanzierungsleistungen
Auftragsvolumen: 7,3 Mio. Euro

 

» weitere Referenzen

 

 
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