
Aufgeschlossen und leistungsstark
Ob Einfamilienhaus oder Verwaltungstrakt, Hochbau oder Tiefgarage: Bauen ist immer ein komplexes Geschäft. Bauherren sind natürlich weniger an dieser Komplexität, als vielmehr an Komplettleistungen interessiert. Sie erwarten qualitativ hochwertige Leistungen aus einer Hand und selbstverständlich, dass Termine und Kosten im vereinbarten Rahmen bleiben.
Ansprüche, mit denen wir groß geworden sind - nicht zuletzt deshalb, weil unsere Arbeit gestern wie heute auf guter Beratung und individuellem Service beruht.
Zudem stabilisiert ein umfassendes Qualitätsmanagement den geplanten Zeit- und Kostenrahmen - lange vor Baubeginn. Wir besprechen mit dem Kunden sein Projekt in allen Einzelheiten, weisen auf Schwierigkeiten hin und erarbeiten Alternativen und Einsparpotentiale. Ein Vorgehen, dass sich sehr positiv auf Kundenvertrauen und -zufriedenheit auswirkt.
Mit diesen grundlegenden Qualitäten - im Verlauf einer 150jährigen Firmen- und Erfolgsgeschichte immer weiter auf- und ausgebaut - verwirklichen wir jedes Projekt ganz nach Wunsch.
Ausgewählte Referenzen
Xella Production Plant in Paulesti, Rumänien
Das Projekt befindet sich ca. 60 km nördlich von Bukarest direkt an der DN1 in Richtung Brasov.
Bauherr und Betreiber der Anlage ist die Xella Gruppe mit Hauptsitz in Duisburg, die in Rumänien in ein Werk zur Produktion von Ytong-Steinen investiert. Bisher werden die Ytong-Steine aus den benachbarten Ländern unter hohem Aufwand nach Rumänien importiert.
Das Gelände ist ca. 86.000 m2 groß und im ersten Schritt wurden ca. 40.000 m2 bebaut. Die Produktionshalle ist etwa 9.200 m2 groß.
Ein Gleisanschluss befindet sich in der Planung.
Die Hallenkonstruktion besteht aus Stahlbetonfertigteilen. Zur Beschleunigung der Rohbauarbeiten und für das Erreichen einer hohen Ausführungsqualität wurde eine kombinierte Ortbeton- und Fertigteillösung für die Stützenfundamente gewählt. Teilvorgefertigte Köcherfundamente mit entsprechender Anschlussbewehrung wurden mit hoher Genauigkeit in konventionell gefertigte Fundamentplatten einbetoniert. Anschließend wurden die Fertigteilstützen in die zentrierten Köcherfundamente eingesetzt, ausgerichtet und vergossen.
Als Dachaufbau wurde ein Warmdach eingebaut, bestehend aus Trapezblech, Dämmung und einer Folienabdichtung.
Die Außenwände bestehen auf besonderen Wunsch des Bauherren aus Ytong-Steinen, d = 25 cm, als Sichtmauerwerk zur Innenseite ausgeführt und nach außen mit einem Wärmedämmverbundsystem verkleidet.
Die Hallensohle wurde in Stahlfaserbeton ausgeführt. Die Betonoberfläche wurde mit einer 1 cm starken Korodur-Hartstoffschicht belegt und abschließend mit einem Flügelglätter bearbeitet.
Die Besonderheit dieses Bauvorhabens lag darin, dass die zahlreichen Maschinenfundamente und Unterflur-Installationskanäle mit sehr geringen Toleranzen erstellt wurden, damit die für die Steinproduktion vorgesehenen Maschinen und Transportbänder ohne Probleme just in time montiert werden konnten.
Die Terminprobleme, die der Bauherr durch die zu spät erreichte Baugenehmigung bekommen hatte, konnte die Arge durch die Systemumstellung der Hallendachkonstruktion von einer Stahllösung auf Stahlbetonfertigteile komplett egalisieren. Die dafür benötigten neuen geprüften Statikunterlagen hat die Arge innerhalb kürzester Zeit erstellen lassen und auch formell der Baugenehmigung beifügen können. Dieses erfolgte als professionelle Full Support Serviceleistung der Firma Wiebe, um den Ruf als qualifizierter Dienstleister für unsere Kunden aufrecht zu erhalten.
Die Rundum-Betreuung des Kunden steht auch bei diesem Bauvorhaben mit an erster Stelle. Das Ziel, die von Xella eingeplanten Montagetermine der Fertigungsmaschinen zu erfüllen, wurde durch die enge Zusammenarbeit mit allen Beteiligten im Detail erfüllt. Mit dem Projekt wurden alle terminlichen und wirtschaftlichen Vorgaben des Bauherren mehr als erfüllt.
| Unsere Leistung: | Stahlbetonfertighalle mit einem geflügelten Industrieboden mit Einstreuung |
| Bebaute Flächen: | ca. 82.000,00 m2 bebautes Areal ca. 9.200,00 m2 Produktionsfläche |
| Bauzeit: | November 2008 bis November 2009 |
| Auftraggeber: | Xella Baustoffe GmbH |
| Architekturbüro: | arcadia, Bukarest |
| Auftragsvolumen: | ca. 14,5 Mio. Euro netto |
Louise-Schroeder-Schule Hamburg
Ein neues Schulzentrum in Hamburg-Altona.
Auf Grundlage des Entwurfes des Architekten Wischhusen aus Hamburg wurde die in Hamburg-Altona, lang ersehnte Grundschule mit Hort und Sporthalle schlüsselfertig ausgeschrieben.
Neben der Erstellung des Gebäudeneubaus in anspruchsvoller Architektur wurde die Ausführungsplanung, Tragwerksplanung und technische Gebäudeplanung für den 1. Bauabschnitt und für den 2. Bauabschnitt der Abriss der bestehende, schadstoffbelasteten Schule und die Erstellung der Außenanlagen mit Sportplatz, Laufbahn, Schulhof und Spielzonen ausgeschrieben.
Der Wettbewerb ermittelte uns als den günstigsten Bieter unter 11 Anbietern.
Die Bauaufgabe:
Das städtebauliche Konzept einer 3-geschossigen Blockrandbebauung an der Thedestraße und der Billrothstraße, ergänzt durch die Ecke zum Govertsweg, lässt die neue Grundschule insgesamt als eine im Grundriss L-förmige Bebauung entstehen. Die 1-geschossige 3-Feld-Sporthalle bietet als großvolumiges Gebäude im Norden den baulichen Übergang zwischen dem Hort der Schule und der Nachbarbebauung des Hallenbades im Osten.
Die eigentliche Schule ist ein 3-geschossiger Baukörper, der in den Obergeschossen im Wesentlichen die allgemeinen Unterrichtsräume aufnimmt, während im Erdgeschoss zusätzliche Verwaltungs- und Gemeinschaftsräume erstellt wurden.
Der Aulabereich mit Bühne und Mensa ist als eingeschossiger Baukörper dem Schulhofbereich zugewandt.
Besonderheit der Baumaßnahme ist die aufwändig gestaltete optisch ansprechende Gestaltung der Fassaden. Gelbliche Vorhangfassaden, rötliche Putzfassaden, verglaste Fensterbänder und Verblendfassadenflächen wechseln sich ab und wirken angenehm erfrischend auf den Betrachter.
Die mit Bedacht ausgeschriebenen hohen Qualitäten im Innenausbau der Schule (z. B. Parkettfußböden in den Klassenräumen, Leibungsverkleidungen der Fenster, bewegliche Trennwand im Cafeteriabereich) werden dazu beitragen, dass sich Schüler und Lehrer schnell mit ihrer neuen Schule identifizieren können und hoffentlich auch zu einem besseren Umgang und damit zu geringeren Instandhaltungsaufwendungen führen.
In enger Absprache mit Schulbehörde, Schulleitung und Architekten wurde die Ausführung durch die H. F. Wiebe GmbH & Co. KG vorangetrieben.
Trotz zusätzlicher Probleme wie Kampfmittelfunden und weiterer Schadstoffe im Baugrund konnte es erreicht werden, dass die Schule in Teilabschnitten vorzeitig belegt werden konnte.
Beste Noten erhielten wir nicht nur für die Ausführungsqualität und terminliche Abwicklung vom Schulleiter, Herrn Rieger, sondern auch für unsere Flexibilität bei der Erfüllung von Änderungswünschen innerhalb der Bauzeit.
| Größe der Maßnahme: | Umbauter Raum: Schulgebäude und Mensa ca. 27.300 m³ Kinderhort ca. 1.600 m³ Sporthalle ca. 15.700 m³ |
| Entwurfsplanung: | Architekt Wischhusen Hamburg |
| Ausführungsplanung: | Architekturbüro Mrotzkowski Schlagbaumweg 24 26131 Oldenburg |
| Bauzeit: | 1. BA Mai 2007 bis Juli 2008 2. BA bis März 2009 |
| Auftraggeber: | Freie und Hansestadt Hamburg Behörde für Bildung und Sport 22060 Hamburg |
| Auftragsvolumen: | EUR 12,8 Mio. |
Neubau Sparkasse Bremen, Filiale 37
Der Neubau der Sparkasse Bremen, Filiale 37, wird seiner repräsentativen Lage in der Kirchhuchtinger Landstraße 213 mehr als gerecht: Die aufwändig gestaltete Fassade mit viel Glas, Aluminium und blaugrauem Stein ist ein weiterhin sichtbares architektonisches Highlight. Allabendlich wird das Gebäude durch Beleuchtung in Szene gesetzt, Einbaustrahler im Gehweg sorgen für attraktive Lichtblicke im Asphalt. Schlüsserfertig erstellt wurde der imposante Neubau von der H. F. Wiebe GmbH & Co. KG.
Nach einem Entwurf des Architekturbüros Hahndorf + Wucherpfennig errichtete die Unternehmensgruppe einen Stahlbetonbau mit Halbfertigteilen – teilweise in Ortbeton –, der mit Verblendsteinen in Euromodul verklinkert wurde. Fenster und Fassade sind aus Pfosten-/ Riegelprofilen, die Vordachanlage aus Profilstahl und einbrennlackierten Aluminiumpaneelen. Im Innenbereich wurde die neue Filiale hoch technisiert mit Klima- und Aufzugsanlage sowie moderner Elektroausstattung ausgebaut. Auch die Gestaltung der Außenanlagen mit Pflasterflächen und Stabgitterzaun sowie die Herrichtung der öffentlichen Gehweg- und Fahrbahnbereiche gehen auf das Know-how der Experten von Wiebe zurück. Die umfangreichen Aufgaben mussten unter Hochdruck in einer Bauzeit von nur sechs Monaten umgesetzt werden.
Neben der Disposition der Nachunternehmer stellte dabei besonders die Steuerung der Baustelle eine große Herausforderung für das Wiebe-Team dar: Die qualitativ absolut hochwertigen Oberflächen des Materials – zum Beispiel die streiflichtfreie Ausführung der Wandflächen, der Natursteinbelag im Foyer sowie die Glasbeschichtung auf automatischen Türanlagen – erforderten diverse Arbeitseinsätze nach 20.00 Uhr und an den Wochenenden. Nur durch die engagierten Mitarbeiter vor Ort und mit Hilfe eines straff organisierten Ablaufplans konnten die hohen Erwartungen de⁄r Sparkasse Bremen im engen Zeitrahmen erfüllt werden.
| Unsere Leistung: | Schlüsselfertigbau inkl. Außenanlagen |
| Verbaute Masse: | - 300 cbm Beton Stützweite 18,50 m - 40 m² Verblendmauerwerk - 250 m² Alu-Glasfassade 1,0 bis 6,0m Höhe - 600 m² Pflasterflächen der Parkplätze - 50 to Betonstahl - 20 km Kabel - 150 Stück Beleuchtungselemente |
| Auftragsvolumen: | 1.510.000 Euro brutto |
| Bauzeit: | 13.4.04 bis 30.10.04 |
| Auftraggeber: | Die Sparkasse Bremen AG |
| Architektur-Büro: | Hahndorf + Wucherpfennig, Bremen, Kurfürstenallee |
Neubau Thermo Electron, Bremen
Die Aufgabe war höchst anspruchsvoll: Das Traditionsunternehmen Thermo Electron Bremen, das seit 1948 hochwertige Massenspektrometer entwickelt, produziert und vertreibt, benötigte ein neues Büro- und Produktionsgebäude, welches sowohl der hochmodernen Technikleistung und der anwachsenden Personalstruktur des Unternehmens als auch der Lage des Standorts in unmittelbarer Nähe des Bremer Flughafens entspricht.
Mit dem Bau des neuen Firmensitzes einschließlich aller Planungsleistungen beauftragte die Thermo Electron Bremen die H. F. Wiebe GmbH & Co. KG.
Dass das Unternehmen dabei genau die richtige Wahl getroffen hat, zeigte nicht nur die stets enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit der Wiebe Unternehmensgruppe mit der amerikanischen Konzernleitung der Thermo Electron sowie dem Oldenburger Architekturbüro Rolf-Peter Mrotzkowski, sondern auch das Ergebnis: In nur einem Jahr Bauzeit errichtete Wiebe einen Gebäudekomplex, der den höchsten Anforderungen an Modernität in jeder Hinsicht entspricht.
Die Innenausstattung der Produktionsräume sowie der Büroarbeitsplätze ist hochtechnisiert; die Architektur des Hauses verkörpert die Innovationskraft des Auftraggebers.
Um ein weitgehend erschütterungsfreies Gebäude zu bauen, in dem die von Thermo Elektron Bremen produzierten Messgeräte vor Auslieferung störungsfrei geprüft werden können, ließ die H. F. Wiebe GmbH & Co. KG über Computer-Simulation die erforderlichen Konstruktionsdaten ermitteln. Eine besondere Herausforderung für die Unternehmensgruppe bestand darin, während der Bauarbeiten weitere Flächen- und Nutzungswünsche der sich vergrößernden Firma Thermo Electron Bremen zu verwirklichen.
Das gelang Wiebe mit engagiertem und flexiblem Einsatz zur vollsten Zufriedenheit des Auftraggebers.
| Unsere Leistung: | schlüsselfertige Erstellung einschl. Planungsleistungen |
| Nettogrundfläche: | 5.980 m2 |
| Bauzeit: | September 2003 bis Dezember 2004 |
| Planer: | Architekturbüro Rolf-Peter Mrotzkowski, Oldenburg |
| Auftraggeber: | Thermo Electron (Bremen) GmbH Barkhausenstraße 28197 Bremen |
| Gesamtvolumen: | 7,82 Mio. Euro (brutto) |
Neubau Kreissparkasse Verden
Mit dem Neubau der Kreissparkasse Verden realisierte die H. F. Wiebe GmbH & Co. KG eines der größten Projekte in der Region. In Arbeitsgemeinschaft mit den Firmen Holzkamm, Matthäi und Oelkers erstellte das Unternehmen einen hoch modernen Bürokomplex mit Kundencenter, der aus technischer, konstruktiver und architektonischer Sicht höchste Ansprüche erfüllt.
Das Leistungsspektrum bei dem 20,2 Mio. Euro Bauvorhaben reichte vom Abbruch des vorhandenen Gebäudes über die Errichtung des erweiterten Rohbaus und der Komplettausstattung bis hin zur schlüsselfertigen Übergabe. Betonarbeiten führte H. F. Wiebe mit eigenem Personal durch; zwei Poliere sowie über 30 Facharbeiter (Zimmerer und Betonbauer) sicherten die termingerechte Fertigstellung im Mai 2004.
Bei den bereits beendeten Abrissarbeiten erforderte die innerstädtische Lage des Gebäudes aufwendige Sicherheitsmaßnahmen. So galt es die benachbarten Häuser durch das Einbringen von Spundwänden zu schützen. Stahlbohlen und Betonwände wurden fest im Boden verankert, um das Absacken des umliegenden Grundes zu verhindern. Darüber hinaus musste beim Abbruch kontaminierter Bereiche mit größter Sorgfalt vorgegangen werden.
Die Errichtung des Neubaus war eine Herausforderung für das Team vor Ort, da der Entwurf hohe Anforderungen an Ästhetik und Funktion stellte. Die Fassade bekam eine aufwendige Verblendung in Verbindung mit einer Holz-Aluminium-Konstruktion. Außerdem wurden große Flächen an Glas als integrierte Kühl-/Heiz-Fassade eingebaut. Den repräsentativen Innenausbau dominieren Sichtbeton sowie Glas, Holz und Edelstahl. Alle vier Stockwerke wurden mit einer aufwendigen Steuerungs- und Überwachungstechnik ausgestattet – für reibungslose Arbeitsabläufe und größtmögliche Sicherheit.
| Unsere Leistung: | Schlüsselfertiger Bau |
| Daten: |
- Nutzfläche 14.700 m² - Umbauter Raum 55.900 m³ - verbautes Material: ca. 6.500 m³ Beton, 950 t Stahl |
| Bauzeit: | Oktober 2002 – Mai 2004 |
| Auftraggeber: | Kreissparkasse Verden |
| Architektur für Entwurfsplanung: | Architekten Kuhn-Pramann, Braunschweig |
| Gesamtvolumen: | 20,2 Mio. Euro netto, Abriss 700.000 Euro |