Mit der RPMW 2002-2 können wir unsere Expertise im Gleisbau noch effektiver ausspielen – und selbst anspruchsvollste Projekte realisieren.
Die integrierte Hochdruckwassersprühanlage gewährleistet höchste Qualität bei der Schotterreinigung.

RPMW 2002-2

die Vielseitige

Über 140 Meter lang, knapp 5 Meter hoch und gute 560 Tonnen schwer – die Gleisbaumaschine RPMW 2002-2 gehört zu den größten der Welt. Mit ihrer beachtlichen Leistung und dem umfänglichen Leistungsspektrum ist sie ein äußerst wichtiger Bestandteil des Maschinenparks der Unternehmensgruppe Wiebe.

Die Recycling Planumsverbesserungsmaschine führt verschiedene Gleisbauarbeiten durch – und das mit einer Motorengesamtleistung von über 2400 Kilowatt. Diese Kraft kommt bei Totalsanierungen zum Tragen, bei denen die RPMW 2002-2 mehrere Arbeitsschritte simultan ausführt: Die verschmutzte Schotterbettung wird ausgebaut, das abgetragene Bettungsmaterial aufbereitet, Schotter recycelt und die Unterbauplanumsschicht erneuert.

Gesamtmasse in Tonnen

Achsen

Aushubketten

Hochdruckwassersprühanlage

Kubikmeter/Stunde Aushubleistung

Meter/Stunde Arbeitsleistung

2 Aushubketten, 1 Wascheinrichtung, 0 Problem

Kernstück des Arbeitsspektrums sind die zwei Aushubketten. Sie sorgen dafür, dass Schotter und Boden getrennt voneinander ausgebaut und verarbeitet werden können. So wird ein Vermischen der beiden Materialien verhindert. Für die Schotteraufbereitung besitzt die RPMW 2002-2 zusätzlich eine Hochdruckwassersprühanlage, die den Schotter optimal von Rückständen und Verschmutzungen befreit. Die Schotterbettung wird zuvor bis zu einer Stärke von 350 Millimetern ausgebaut. Die Erneuerung der Unterbauplanumsschicht ist sogar bis zu einer Mächtigkeit von 500 Millimetern möglich.

Die Vorteile auf einen Blick

  • Schotterrecycling bei paralleler Bettungserneuerung
  • Umfängliche Vor- und Feinreinigung des Altschotters
  • Effektiver Einsatz auch in kurzen Sperrpausen
  • Integrierte Brechanlage zur Schärfung des Altschotters
  • Einsparung von Neuschotter
  • Reduktion der Transport- und Deponiekosten

Technische Daten

MaschinenartPlanumsverbesserungsmaschine mit Schotterrecycling
HerstellerPlasser & Theurer
Erstzulassung2000
Gesamtlänge über Puffer140,90 m
Breite3,29 m
Höhe4,65 m
Gewicht560 t
Achszahl29davon angetrieben12
zul. Geschwindigkeit im Zug100 km/hbei Eigenfahrt20 km/h
Fahrradius120 m

Leistung

Planbare Leistung110 m/h
Auf- und Abrüstzeit90 Min.
PSS Einbau400 mm bei 5500 mm BreiteFSS Einbau500 mm bei 5500 mm Breite
Min. Arbeitsradius (bei 160 mm Überhöhung)280 mAuf- und Abrüsten360 m
Max. Steigung15 ‰ bei 40 t Anhängerlast
Max. Überhöhungswechsel+/- 100 mm
Verschwenkmöglichkeiten+/- 500 mm
PlanumsaushubketteSchotteraushubkette
Aushubtiefebis 1200 mm unter SOAushubtiefe700 mm unter SO
Aushubbreite4050 bis 5500 mmAushubbreite4000 bis 4600 mm
Leistung800 m³ (bei Totalaushub)Leistung300 m³/h

Arbeitsschritte rund um die Schotteraushubkette

Aufnahme der oberen Schotterschicht

Die Schotteraushubkette startet den Arbeitsprozess mit der Aufnahme der oberen Schotterschicht, dem recycelbaren Anteil der alten Bettung. Die Räumtiefe lässt sich exakt einstellen. So passt sich die Planumsverbesserungsmaschine den Anforderungen verschiedener Gleisanlagen an und gewährleistet eine effiziente Gewinnung wiederverwendbaren Schotters.

Direkte Materialbewegung innerhalb der Maschine zum Sternsieb

Dank der direkten Materialbewegung innerhalb der Maschine gelangt das abgetragene Material ohne Umwege zum Sternsieb, wo eine Trennung des bindigen Materials vom Schotter stattfindet.

Trennung des bindigen Materials mit Hochdruckwassersprühanlage

Bei der Trennung des bindigen Materials kommt auch die Hochdruckwassersprühanlage der RPMW 2002-2 zum Einsatz, die eine noch bessere Reinigung des Schotters gewährleistet.

Abscheidung von Metallteilen über den Metallabscheider

Anschließend werden Metallteile über den Metallabscheider entfernt, woraufhin der gereinigte Schotter zur Brechanlage gelangt.

Schotterschärfung in der Brechanlage

Mit der Brechanlage wird das Material angeschärft. Die so geschaffenen scharfen Kanten garantieren ein Verkeilen der einzelnen Schottersteine zu einer stabilen Gleisunterlage.

Erneute Siebung mit Vibrationssiebanlage

Eine freischwingende Vibrationssiebanlage siebt die geschärften Schottersteine erneut und trennt sie von Kleinanteilen. Diese werden zusammen mit dem Abraum zur Maschinenfront gefördert.

Transport zur Stopf- und Einschotterungsmaschine

Gesäubert und geschärft gelangt das Material über die Förderanlagen zu den Einschottervorrichtungen auf der Stopf- und Einschotterungsmaschine, die den recycelten Schotter als unterste Lage einbringt und verteilt.

Schoppbalken und Stopfaggregat verdichten und stabilisieren die neue Schotterschicht

Der Schoppbalken verdichtet die neu aufgetragene Schotterschicht, das integrierte Stopfaggregat stabilisiert sie. Für die wichtigen Ausfädelstellen und zur Vermeidung von Engpässen wird in doppelstöckigen MFS Neuschotter mitgeführt.

Arbeitsschritte rund um die Planumsaushubkette

Aufnahme des Materials
Hat die Schotteraushubkette die Schotterschicht abgetragen, nimmt die Planumsaushubkette das verbleibende Boden- und Bettungsmaterial bis zum Erdplanum auf. Auch diese Aushubkette lässt sich stufenlos justieren, nämlich auf die gewünschte Räumbreite, Räumtiefe und Planumsquerneigung. Erneut transportieren die Förderanlagen den Aushub zur Maschinenfront, wo er auf Materialförder- und Siloeinheiten verladen wird.
Glättung des Erdplanums
Das Material für die Planumsschutzschicht wird von den mitgeführten MFS-Einheiten zum Arbeitsbereich gefördert. Bei Bedarf bringen die Förderbänder auch Neuschotter von den speziell adaptierten MFS-Einheiten zum Einschotterbereich. Neben diesen Vorgängen innerhalb des Maschinenzuges arbeitet die Maschine auch weiter am Boden. So wird das entstandene Erdplanum mithilfe einer speziellen Vorrichtung geglättet.
Verteilung des Materials
Ein schwenkbares Förderband verteilt anschließend gleichmäßig das PSS-Material über die gesamte Breite. Verteilschächte übernehmen die exakte Dosierung des recycelten Schotters. Weitere Verteileinrichtungen schottern zudem gezielt den Bereich der Stopfzonen ein. Bei Bedarf kann die RPMW 2002-2 vor diesen Prozessen auch ein Geotextil sowie Hartschaum-Frostschutzplatten ablegen.
Ebnung und Verdichtung
Die Planiervorrichtung ebnet daraufhin das eingebrachte Material und sechs Plattenverdichter verdichten letztlich das PSS-Material zur fertigen Planumsschutzschicht. Für die Flanke sind Plattenverdichter auch seitlich angebracht. Den Abschluss des Arbeitsablaufes bildet die Unterstopfung des Gleises sowie die Messung und Aufzeichnung der erzielten Gleisgeometrie von der Messschreibanlage.

Ihr Ansprechpartner

Jakob Laukert
(Abteilungsleiter Gleisbaumaschinen)

Durch den zunehmenden Schienenverkehr steigen die Anforderungen an Gleisanlagen kontinuierlich. Glücklicherweise macht es uns die RPMW 2002-2 ganz leicht, mit dieser Entwicklung Schritt zu halten.

Bei umfänglichen Gleisbau- und Sanierungsprojekten ist es heutzutage nahezu undenkbar, verschiedene Maschinen für die einzelnen Arbeitsschritte zu verwenden. Aus diesem Grund greifen wir auf die RPMW 2002-2 zurück, die Altes aufnimmt, aufbereitet und daraus eine neue Planumsschutzschicht sowie ein neues Schotterbett formt. Ein leistungsstarkes Komplettpaket.

Telefon
+49 (0)4202 – 987-410

Telefax
+49 (0)4202 – 987-100

E-Mail
JLaukert@wiebe.de

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